Alter der Bäume  

Das natürliche Lebensalter unserer Laub- und Nadelbaumarten ist sehr unterschiedlich. Allerdings gibt es bei uns kaum noch einen Wald, der ohne Einwirkung des Menschen entstanden ist oder sich entwickelt hat. Fast alle in unseren Wäldern wachsenden Bäume werden genutzt, bevor sie ihr natürliches Lebensalter erreichen. Die Forstwirtschaft nennt diese, vor allem aus biologisch-wirtschaftlichen Erwägungen gesetzte Zeitspanne, "Umtriebszeit" (UTZ). Das Ziel ist eine nachhaltige Produktion des umweltfreundlichen, nachwachsenden Rohstoffes Holz.



Baumarten

Natürliches Alter in Jahren ( max.)

Durchschnittliches Alter in der Forstwirtschaft (Umtriebszeit)

Laubbäume:

 

 

Eiche

800 (1400)

180-300

Bergahorn

500

120-140

Bergulme

400

120-140

Esche

300

100-140

Schwarzpappel

300

30-50

Rotbuche

300

120-140

Spitzahorn

150

100-120

Weißbuche

150

60-100

Schwarzerle

120

60-80

Birke

120

60-80

Winterlinde

700-800 (1000)

120-140

Sommerlinde

1000

120-140

 

 

 

Nadelbäume:

 

 

Fichte

200-300 (600)

80-120

Kiefer

200-300 (600)

100-120

Lärche

200-400 (800)

100-140

Tanne

600

90-130

Douglasie

700 (1000)

60-100

Eibe

650-750 (1000)