Waldland Nordrhein-Westfalen
eine gemeinsame Wanderausstellung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW und des Landesbetriebs Wald und Holz NRW

Der Ausstellung liegt ein mehrdimensionales Konzept zugrunde, das alle Sinne anspricht. Der Besucher wandelt durch einen Ausstellungswald aus zehn Mulitmedia-Säulen mit baumartenspezifischen Informationen. Präsentiert werden Eiche, Buche, Erle, Birke, Pappel, Ahorn, Kirsche, Fichte, Kiefer und Douglasie. Die Säulen zeigen auf der Außenseite das jeweilige Echtholzfurnier sowie das Rindenbild, auf der Innenseite eines aufklappbaren Säulensegmentes ein großformatiges beleuchtetes Foto der Baumart und einen Informationstext mit engem, auch geschichtlichem Bezug zum Waldland Nordrhein-Westfalen. Auf den in die Säulen eingelassenen Monitoren laufen themenbezogene Informationsfilme, die nach Bedarf von den Besuchern gestartet werden können.

Zwei großflächige durchlaufende Filmprojektionen umrahmen den Säulen-Wald räumlich und zeitlich: ein Schwarz-Weiß-Film zeigt die Waldwirtschaft und -nutzung in der Nachkriegszeit, ein Farbfilm den gegenwärtigen Wald als Freizeit-, Wirtschafts- und Naturraum. Die Projektionen zitieren Themen der Infosäulen und haben so auch eine Trailerfunktion, die den Besucher auf die Ausstellungsinhalte einstimmt.
Zur Ausstellung gehört ein hochwertiges Messe-Fußbodensystem, das die Verkabelung aufnimmt und die Ausstellung auch optisch sehr ansprechend abgrenzt.


Förderung und Realisation

Maßgebliche Förderer und Unterstützer bei der Erstellung der Wanderausstellung sind die NRW-Stiftung und der Westdeutsche Rundfunk. Nach gemeinsamer Kon-zeption und inhaltlicher Ausgestaltung durch Schutz¬gemeinschaft und Landesbetrieb erfolgte die Realisation durch die Firma filmzeit medien gmbh in Bielefeld. Die Erstpräsentation fand am 17.09.2008 im Landtag in Düsseldorf statt.

Technische Voraussetzungen, Betreuungsaufwand

Die Ausstellung besteht aus:

  • zehn Multimedia-Infosäulen
  • zwei Beamer/Leinwände zur seitlichen
  • Begrenzung der Ausstellungsfläche
  • Bodensystem (ca. 100 m2 )

 

Erforderlich ist eine 100 m² große, quadratische oder rechteckige Grundfläche, auch als klar erkennbares, begrenztes Areal in größeren Räumen oder Hallen. Normaler 220 V-Stromanschluss für die Beleuchtung, die Monitore in den Säulen und die Filmprojektoren.
Die Ausstellung erfordert nur sehr geringen Betreuungsaufwand; d.h. Filme und Projektion laufen durch.
Der An- und Abtransport sowie der Auf- und Abbau der Ausstellung erfolgt durch erfahrene Mitarbeiter des Landesbetriebes Wald und Holz.

 

Kontakt: Michael Lange, Telefon 02931 - 78 66 140



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