Waldbrand

In unseren Breiten ist allgemein das Frühjahr mit den Monaten April und Mai die waldbrandgefährdetste Jahreszeit, da die abgestorbene Bodenvegetation des Vorjahres leicht entflammbar ist. Rund zwei Drittel aller Waldbrände entfallen auf diese besonders kritische Zeit.

Die Waldbrandgefahr wird in einer Skala von 1 (sehr geringe) bis 5 (sehr hohe) dargestellt; eine tagesaktuelle Übersichtskarte zur regionalen Waldbrandgefährdung bietet der Deutsche Wetterdienst auf seinen Internetseiten unter www.agrowetter.de.

Bei der Waldbrandbekämpfung spielt der Zeitfaktor die entscheidende Rolle. Daher sollten auch kleinste Brände umgehend der Feuerwehr (Notruf 112) gemeldet werden. Bei einer prekären Wetterlage sind alle Bürger gehalten, sich umsichtig und verantwortungsvoll zu verhalten müssen. Achtlos aus dem Auto oder dem Zug geworfene Zigarettenkippen können verheerende Folgen haben. Im Wald selbst gilt laut NRW-Landesforstgesetz vom 1. März bis 31 Oktober ein absolutes Rauchverbot und auch das Grillen oder Entzünden eines Feuers in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Wald ist ohne Genehmigung der Forstbehörde gesetzlich verboten. Fahrzeuge sollten zudem unbedingt auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden, um die Zufahrten für Feuerwehrfahrzeuge nicht zu blockieren.

 

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