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21.03.2011 Landtagspräsident übergibt erstes NRW-WaldMobil

15.03.2011 NRW-Waldjugendspiele mit über 44.000 Grundschulkindern

 

 

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Datum: 21. März 2011

 

Landtagspräsident übergibt erstes NRW-WaldMobil

Mit „SOKO Wald“  auf Städte-Tour im „Internationalen Jahr der Wälder“

Düsseldorf: am 21. März - traditionell der „Tag des Waldes“ - wurde bundesweit das „Internationale Jahr der Wälder“ eingeläutet. Zentraler Auftakt für die SDW in NRW war die Erst-Präsentation ihres WaldMobils durch Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg vor dem Düsseldorfer Landtag. Uhlenberg zeigte sich begeistert vom pädagogischen Konzept, der Ausgestaltung und der praxisorientierten Ausstattung:  „Ich hoffe sehr, dass die SDW in NRW noch weitere WaldMobile dieser Art in Dienst stellen wird“, so der Landtagspräsident.

 

 

Foto: Landtagspräsident Eckhard Uhlendberg, SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse und Umweltminister Johannes Remmel 

 

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion aller SDW-WaldMobile zum Internationalen Jahr der Wälder gehen ab sofort Schulklassen unter dem Motto „SOKO Wald“ auf die Suche nach dem Wald in ihrer Stadt. Das pädagogische Konzept und die Schulung der eingesetzten SDW-Fachkräfte erfolgte durch der Uni Freiburg. Als Schirmherr der NRW-Tour schickte Landtagspräsident Uhlenberg  das WaldMobil anschließend auf den Weg zu den vorgesehenen Stationen in Bielefeld, Dortmund, Bochum, Witten, Essen, Bottrop, Duisburg, Düsseldorf, Wuppertal, Köln, Bonn und Aachen.

 

Basis-Station des NRW-WaldMobils ist die Walderlebnisschule in Bochum und entsprechend wird das alltägliche Haupteinsatzgebiet im Ruhrgebiet liegen. Personell besetzt ist es mit den beiden zertifizierten Waldpädagogen Andrea Hirsch und Peter Vieres.

 

Foto: Andrea Hirsch und Peter Vieres

 

„Ohne die Unterstützung Dritter ist ein solches Projekt nicht realisierbar“ betonte die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse. Sie bedankte sich nachdrücklich bei der RWE Power AG und Stora Enso Deutschland  sowie dem Regionalverband Ruhr / Ruhr-Grün für ihre Unterstützung bei der Fahrzeuganschaffung, dem Innenausbau und der Ausstattung des WaldMobils.

Das WaldMobil ist ein ausgebauter Transporter, in dem Schautafeln, Bestimmungsbücher, Stereolupen, Ferngläser, ein kleines Labor für Bodenuntersuchungen, Spiele, Bastelmaterial, Bänke, Tische und vieles mehr mitgeführt werden. Dabei dient das Fahrzeug im wesentlichen als Transportmittel und Basisstation. Die eigentlichen Aktivitäten finden erlebnisorientiert im Wald statt. Aufgrund seiner Mobilität ist das Waldmobil überall dort einsetzbar, wo es Wald gibt. Für die Kinder entfällt so der anstrengende und zeitraubende Anfahrtsweg zu einer stationären Bildungseinrichtung. Außerdem erleben die Kinder das Neue in der vertrauten und somit Vertrauen erweckenden Umgebung und lernen „ihren“ Wald gleichzeitig aus einem anderen Blickwinkel kennen.

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Datum: 15. März 2011

 

NRW-Waldjugendspiele mit über 44.000 Grundschulkindern

"Blätterrauschen statt mp3 - entdecke den Wald!" lautet das Motto für 2011

„Das absolute Rekordergebnis von über 44.000 teilnehmenden Grundschulkindern in 2010 macht deutlich, wie gut dieses waldpädagogische Angebot inzwischen angenommen wird. Es zeigt zugleich aber auch, wie groß der Bedarf nach Umweltbildungsangeboten im Wald ist“ betonten die beiden Schirmherren der „Aktion Waldjugendspiele“, Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg und Umweltminister Johannes Remmel heute anlässlich der Abschlussveranstaltung im NRW-Landtag in Düsseldorf. Am Beispiel des Waldes lasse sich besonders gut darstellen , dass eine naturverträgliche, nachhaltige Nutzung und der Schutz unseres Lebensraumes miteinander vereinbar sind. Von daher seien die Waldjugendspiele ein wichtiger Baustein der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto "Blätterrauschen statt mp3 - entdecke den Wald!" wolle man im Internationalen Jahr der Wälder 2011 diese Aspekte noch deutlicher in den Vordergrund stellen.

Den Wald erlebbar machen und dabei spielerisch Wissen und Erfahrungen vermitteln sei aus pädagogischer Sicht besonders geeignet, ein positives Naturverständnis in unserer Jugend zu wecken, betonte die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse. Sie bedankte sich nachdrücklich allen Förstern und ehrenamtlichen Helfern für ihr außerordentliches Engagement.

Der kommissarische Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Heinrich Barkmeyer verwies auf deren vielfältige  Umweltbildungsangebote: „Mit 16 waldpädagogischen Einrichtungen und einem flächendeckenden Angebot der Forstämter und Forstreviere ist der Landesbetrieb Wald und Holz NRW gerade im ländlichen Raum der bedeutenste Umweltbildungsakteur“.

Hauptakteure des Tages waren drei Schulklassen aus Dortmund, Büren (Kreis Paderborn) und Düsseldorf. Diese wurden zuvor stellvertretend für die fast 2.000 Klassen aus ganz Nordrhein-Westfalen, die an den Waldjugendspielen teilgenommen hatten, ausgelost. Als zusätzliches Bonbon dürfen sich die Kinder noch auf einen eintägigen Ausflug in Einrichtungen des Landesbetriebes Wald und Holz freuen: Mit dem Ranger in den Nationalpark Eifel, zum Erlebnistag in das Waldinformationszentrum Hammerhof (Kreis Höxter) oder in das Waldpädagogische Zentrum nach Wuppertal-Burgholz.

Waldjugendspiele gibt es in NRW bereits seit 1977. Sie finden jährlich zumeist im September/Oktober statt und werden vorzugsweise mit den 4. Klassen im Grundschulbereich durchgeführt. Auf einem etwa 2 km langen Parcours mit 10 bis 15 Stationen sollen die Kinder mit Geschick, Beobachtungsgabe und detektivischem Spürsinn bestimmte Aufgaben lösen, die sich im Zusammenhang mit dem Ökosystem Wald stellen. Im Mittelpunkt steht dabei das Naturerlebnis und das spielerische Erarbeiten von Einblicken in natürliche Zusammenhänge des Ökosystems Wald.

 

Die erschreckenden Ergebnisse der im Jahr 1998 von der Universität Marburg im Auftrag der SDW durchgeführten Studie „Lila Kuh“ über das Ausmaß der Naturentfremdung unserer Jugend haben SDW und Landesbetrieb Wald & Holz NRW veranlasst, im Frühjahr 1999 eine gemeinsame Initiative zur Förderung von Waldjugendspielen zu starten. Mit der „Aktion Waldjugendspiele“ konnten die Teilnehmerzahlen innerhalb von 10 Jahren mehr als vervierfacht werden.

  

Die Entwicklung der Teilnehmerzahlen im Überblick:

Jahr

Anzahl der

Teilnehmer

Anzahl der

Schulklassen

1998

9.690

421

1999

13.529

519

2000

16.705

716

2001

22.661

971

2002

31.185

1.323

2003

31.593

1.361

2004

32.666

1.399

2005

35.865

1.533

2006

39.190

1.675

2007

32.707

1.409

2008

34.053

1.484

2009

39.246

1714

2010

44.174

1.967

Dies sind die Gewinner 2010:

Klasse 4c Josefschule - Büren, vvorne rechts der Umweltminister Johannes Remmel und die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse sowie vorne links der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW Heinrich Barkmeyer und der Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg abgebildet

Klasse 4b Ostenberg-Grundschule Dortmund, vorne rechts der Umweltminister Johannes Remmel und die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse sowie vorne links der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW Heinrich Barkmeyer und der Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg abgebildet

 

 

Klasse 4b der St.-Bruno-Schule Düsseldorf, vorne rechts der Umweltminister Johannes Remmel und die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse sowie vorne links der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW Heinrich Barkmeyer und der Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg abgebildet

 

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